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Tipps und Tricks – gesammelte Werke

Hier können Sie ältere Tipps jederzeit noch einmal nachschlagen.

Tipp No 1: Machen Sie sich sichtbar!

17.02.2017

MegaphonWenn Sie ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung anbieten, von dem/der niemand Notiz nimmt, dann haben Sie nichts davon (und auch sonst niemand). Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig als Ihre Leistung zu bewerben. Schon Henry Ford wusste: „Wer nicht wirbt, stirbt“.
Nun ist es aber nicht etwa so, dass Sie für Ihre Werbung Unsummen ausgeben müssen, aber einen gewissen Etat sollten Sie doch dafür einplanen. In der Anfangsphase einer Unternehmung ist es oft hilfreich, Familie, Freunde und Bekannte ins Boot zu holen – ihnen zu erzählen, was man gerade tut und warum das für die potenziellen Kunden so wichtig ist. Es gibt immer den Einen oder Anderen, vielleicht um ein paar Ecken, der genau Ihre Leistung zu genau diesem Zeitpunkt braucht. Und wenn Sie diesen ersten Kunden nicht nur zufrieden stellen sondern wirklich überzeugen, dann haben Sie einen „Multiplikator“. Ihr Kunde kennt andere aus seinem Geschäftsumfeld. Vielleicht wird er auf Ihr Produkt angesprochen und kann Sie empfehlen, vielleicht empfiehlt er Sie sogar von sich aus. Diese Art der Werbung ist die beste, die Sie haben können (und obendrein noch sehr kostengünstig).
Und wenn Sie dann noch für Ihre zukünftigen Kunden eine kleine Übersicht Ihrer Leistungen parat halten, zum Beispiel in Form eines gut gemachten Flyers oder einer Broschüre – oder noch besser: einen eigenen Internetauftritt, der nicht nur Informationen bereithält sondern auch professionell gemacht ist, dann wird aus einem neuen Interessenten ganz schnell ein neuer Kunde.

Tipp No 2: Seien Sie authentisch!

08.03.2017

MaskeIhr Kunde erwartet von Ihnen genau das, was Sie ihm von sich zeigen. Klingt erst einmal banal, ist aber sehr wichtig. Wenn Ihr Kunde Sie beispielsweise als konservativ wahrnimmt, weil Sie beim ersten Zusammentreffen in Kleidung und Sprache sehr formell aufgetreten sind, wird er dies auch in Zukunft von ihnen erwarten. Das kann gut oder schlecht sein. Wenn ihr Kunde gerne mit konservativen Geschäftspartnern arbeitet wird er Sie wieder kontaktieren wollen. Das wird auch erfolgreich, wenn das genau Ihr Stil ist und Sie sich nicht verbiegen müssen, um konservativ zu wirken. Wenn Sie aber eine etwas legerere Haltung leben, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Irgendwann wird Ihr Kunde merken, dass Sie nicht so konservativ sind, wie er sie wahrgenommen hat und an Ihrer Aufrichtigkeit zweifeln. Das wäre fatal. Wenn Sie aber im umgekehrten Fall so aufgetreten sind, wie Sie wirklich sind und der Kunde die Zusammenarbeit mit Ihnen aufgrund der angebotenen Leistung begonnen hat, wird er (gute Leistungen vorausgesetzt) bei Ihnen bleiben – und Sie müssen sich nicht verbiegen.
Umgekehrt funktioniert es natürlich genau so. Und das gilt natürlich auch nicht nur für „konservativ ⬌ leger“ sondern auch für viele andere Eigenschaften.

Tipp No 3: Von Schusterjungen und Hurenkindern

28.04.2017

HurenkindMan sieht sie immer häufiger. Einzelne Zeilen, die einsam am Anfang oder am Ende einer Spalte oder Seite stehen. In einer besseren Zeit, als es noch zum guten Handwerk gehörte, dass man sich um einen ungestörten Lesefluss bemühte, galten beide als satztechnische Kardinalfehler, die es unbedingt zu vermeiden galt. Diese Fehler hatten sogar, wie es in der Setzerei üblich war, einprägsame Namen: Die einzelne Zeile, die sich vorwitzig in die vorherige Spalte verirrt hatte, nannte man einen „Schusterjungen“; diejenige, die verloren und abgehängt in die Folgespalte gerutscht war, nannte man ein „Hurenkind“.
Nun ist es nicht etwa so, dass es in digitalen Zeiten besonders schwierig wäre, diese Fehler zu vermeiden. Nahezu jede Textverarbeitung (und erst recht jedes professionelle Satzprogramm) hat eine entsprechende Absatzregelung (siehe Wikipedia). Meist kann man die Anzahl der am Anfang bzw. am Ende eines Absatzes zusammenzuhaltenden Zeilen festlegen. Damit haben diese Fehler keine Chance mehr. Wenn der Platz am Anfang oder am Ende der Spalte nicht mehr für die festgelegte Anzahl an Zeilen reicht, dann wird der Absatz so geteilt, dass diese Zeilen in der nächsten Spalte stehen. Manchmal entsteht dabei am Ende der vorherigen Spalte eine Lücke, die den Lesefluss aber weit weniger stört als ein Schusterjunge.
Und wenn man es wirklich gut machen will, dann fügt man eben an eine anderer Stelle, wo es Sinn ergibt, noch einen zusätzlichen Absatz ein und vermeidet so auch noch die Lücke.